Heimat    geben     global


In der Stiftung Heimat geben Oggelsbeuren begleiten wir seit fünf Jahren Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern. Hauptamtliche, Ehrenamtliche und Spender/innen haben so ein besonderes Projekt verwirklicht. Viele Organisationen haben uns unterstützt, besonders auch der Landkreis Biberach und die Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Aus dieser Arbeit entsteht mehr: 
Der interreligiöse Gebetsladen "Come In" in der Stadt Riedlingen, Lange Str. 5.
Auch die mehrjährigen Aktivitäten für syrische Flüchtlinge im Libanon entstanden so.
Jetzt soll Syrien in den Blick genommen werden - damit dieses Land wieder lebenswert wird.   

Unsere aktuelle Arbeit in Deutschland

Gewachsenes Netzwerk

Ein starkes Netzwerk

Die Stiftung Heimat geben Oggelsbeuren ist seit Mai 2014 Heimatgeber für Flüchtlinge in Deutschland. Begleitung von über 450 Flüchtlingen hat so stattgefunden. Eine Klostergemeinschaft lebt hier mit überwiegend muslimischen Flüchtlingen. Interreligiosität ist ein Bestandteil dieser Arbeit - auch ein gemeinsamer Heiligabend.  Stiftungsvorstand und Stiftungsrat leiten diese Stiftung. Über 30 Ehrenamtliche sind mit im Boot gewesen. 
Seit 2021 betreut die Stiftung nicht mehr die Flüchtlinge. Die etwa 40 ukrainischen Flüchtlinge werden vom Landkreis Biberach betreut. Die etwa 30 anderen Flüchtlinge von den Gemeinden. Etwa 70 Flüchtlinge leben aktuell in der Stiftung.

Nachhaltigkeit

Wir sind nicht bei der Arbeit in der Stiftung Heimat geben stehengeblieben. Ein neues Projekt entstand aus dem Netzwerk der Stiftung: Der Verein "Religion und mehr e.V." mit dem interreligiösem und interkulturellem Gebetsladen "Come In" in der Stadt Biberach. Bücher, Gespräch, gemeinsame Aktivitäten und auch Gebet prägen diese Arbeit.  

Vielfältige Dimensionen von Nachhaltigkeit

Aus unserer Arbeit hier entstanden Theaterprojekte und auch Filmprojekte. Spuren davon sieht man auf den Plakaten und fühlt man im Miteinander. Einige kommen gut in der Arbeitswelt zurecht. 

Heimat geben in Syrien


Warum Syrien?

Viele Flüchtlinge, die im Netzwerk unserer Arbeit sind, kommen aus Syrien. Wiederaufbau und auch möglicherweise Rückkehr mit in Deutschland erworbenen Kompetenzen und hier gewonnenen Perspektiven beschäftigen diese Menschen. Syrien ist keine Weltreise weg, gute 4 Stunden Flug.  

Spuren für ein christliches und muslimisches Miteinanander 

In Homs und auch in Damaskus war vor dem Krieg ein Miteinander möglich. Das Miteinander fördern durch soziale Projekte gibt Stabilität und ist Fundament für Zukunft: Lebensraum für Menschen, Lebensraum für religiöse Vielfalt und Lebensraum für globale Perspektiven.   

Stabilisierung einer Region

Im Libanon gibt es eine religiöse und politische Vielfalt. Das Land ist relativ stabil, trotz über eine Million Flüchtlinge über Jahre hinweg. Libanon ist ein Brückenland zwischen der arabischen und europäischen Welt. Dem Libanon wurde und wird geholfen. Ein stabiler Libanon wird seiner Brückenfunktion gerecht. Auch Syrien könnte diese Richtung gehen. Aber nur mit Hilfe und ohne Hintergedanken.      

Begegnungen  ermöglichen

Wir sollten Begegnungsräume ermöglichen:
In sozialen Einrichtungen vor Ort (von Krankenhäusern über Rehabilitationszentren für Kriegsversehrte bis zu Waisenhäusern).
In Bildungseinrichtungen vor Ort (von Kindergärten über Schulen bis Hochschulen.
Auch religiös genutzte Räume, wie Kirchen, Moscheen und  Gemeindehäuser, könnten Begegnungsräume für ein offenes Miteinander sein.

Zeit für BegegnungsraumSyrien


Zukunft gestalten

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